Pflege- und Sozialberatung aus einer Hand

Pflegestützpunkte

Mit den beiden 2013 gebildeten Pflegestützpunkten in Ludwigslust und Parchim steht den Bürgerinnen und Bürgern eine kostenlose, trägerneutrale und kompetente Beratung und Unterstützung aus einer Hand rund um das Thema Pflege zur Verfügung. Träger der Pflegestützpunkte sind die Kranken- und Pflegekassen im Land gemeinsam mit dem Landkreis Ludwigslust-Parchim.


Aufgabe des Pflegestützpunktes ist es, Betroffenen und ihren Angehörigen eine zentrale Anlaufstelle und eine unabhängige Beratung zu bieten mit dem Ziel, Leistungen besser am tatsächlichen Bedarf auszurichten. Ganz wichtig: Das Team des Pflegestützpunktes ist auch darauf eingestellt, Bürgerinnen und Bürger zu Hause aufzusuchen. Dazu steht ein Dienstfahrzeug zur Verfügung. So können auch in den eigenen vier Wänden alle notwendigen Gespräche geführt werden, ohne dass die Pflegebedürftigen die Fahrt zum Pflegestützpunkt auf sich nehmen müssen.

Sprechzeiten

Dienstag

08:00 bis 12:00 | 13:00 bis 17:30 Uhr

Donnerstag

08:00 bis 12:00 | 13:00 bis 16:00 Uhr

sowie nach Vereinbarung auch in Hausbesuchen

 

Außensprechtage

In Sternberg und Boizenburg gibt es einmal monatlich Beratungstermine der Pflegestützpunkte.

Jeder 1. Mittwoch im Monat | 9:00 bis 12:00 Uhr

  • in 19406 Sternberg, Am Markt 1,direkt im Standesamt
  • in 19258 Boizenburg/Elbe, Kirchplatz 1 im Stadthaus, Beratungsraum Nr.8

Termine im Überblick

05.07.2017

02.08.2017

06.09.2017

04.10.2017

01.11.2017

06.12.2017

 

Aktuelle Veranstaltungen

Pflegestützpunkt Ludwigslust

Die Pflegestützpunkte laden zur Buchlesung ein zum Thema Demenz - 15.09.2017

Die Autorin Margot Unbescheid unterstützt seit nunmehr 18 Jahren ihre Mutter bei der Betreuung ihres an Alzheimer-Demenz erkrankten Vaters.

Das war für sie der Anstoß, auf Vortragsreise zu gehen. Durch eigene Betroffenheit, ein ständiges hin und her gerissen sein und dem Spagat zwischen eigener Familie, eigenen Bedürfnissen, Arbeit und Unterstützung für die pflegende Mutter, wurde sie zu einer Spezialistin im Umgang mit Demenzerkrankten. Sie weiß wovon sie spricht, denn das gewohnte Leben hat in diesem Moment ein Ende und die Familienangehörigen müssen sich für ihren Alltag einen Plan machen.

Wie es zugeht im Alltag mit Demenz, die schonungslose Realität, Episoden, teils traurig, teils erfrischend offen, das Verständigen durch Gefühle und immer wieder Ängste und eigene Zweifel, sind die Inhalte ihrer Lesung. 

Die Lesung wird organisiert vom  Pflegestützpunkt Ludwigslust und findet am 15.09.2017 um 14:00 Uhr in Ludwigslust in der Sparkasse Mecklenburg/Schwerin am Alexandrinenplatz 2 statt. 

Um eine vorherige Anmeldung im Pflegestützpunkt wird gebeten.

  Pflegestützpunkt Ludwigslust                          

  Garnisonsstraße 1                                                

  19288 Ludwigslust                                       

  Tel.: 03871 722 5093                                          

  E-Mail: pflegestuetzpunkt-ludwigslust@kreis-lup.de

 

Margot Unbescheid liesst aus „Alzheimer. Das Erste-Hilfe-Buch“  Anlass über Alzheimer zu schreiben war für Margot Unbescheid die Erkrankung ihres Vaters vor nunmehr 15 Jahren. Seither unterstützt sie ihre Mutter bei seiner Pflege und versucht ihm so nahe wie möglich zu bleiben auf seinem  Weg aus unserer Welt hinaus.
 
 
Was tun, wenn das gewohnte Leben ein Ende hat

Publiziert am 21. November 2014 von aadmin

Wenn die Nachricht von der Alzheimer-Erkrankung eines Familienmitgliedes in den Alltag einbricht, müssen sich die Angehörigen wappnen. Denn das gewohnte Leben hat in diesem Moment ein Ende. Margot Unbescheid weiss, wovon sie spricht: in diesem neuen Leben kann man urplötzlich damit beschäftigt sein, dem eigenen Partner oder einem Elternteil das Autofahren zu verbieten oder ihn davon abzuhalten, die Sessel im Wohnzimmer oder das Wäschefach im Schrank als Toilette zu benutzen. In Ihrem Buch will sie nicht die endlosen Schrecken langjähriger Leidensgeschichten abarbeiten aber auch nichts beschönigen. Mit ihren erfrischend offenen Episoden, den Heimerfahrungen, aber auch den eigenen Zweifeln und Ängsten, bietet ihr Buch eine Hilfe für alle pflegenden Angehörigen und eine erste Hilfe für alle, die die niederschmetternde Diagnose erhalten haben und sich fragen, wie es nun weitergehen soll.

 

Wie bitte? - Veranstaltung für Menschen mit Hör- und Sehbehinderung am 27.09.2017

 

Wie bitte?

Gut hören zu können bedeutet Lebensqualität, nicht nur für sich selbst, sondern auch für Ihr nahe stehendes Umfeld: Gespräche machen wieder Spaß, Behördengänge werden erleichtert, Enkel werden wieder verstanden und vieles mehr.

Der Pflegestützpunkt Ludwigslust lädt in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Menschen mit Hör- und Sehbehinderung Schwerin zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein. Diese findet statt am:

27.09.2017 um 14:00 Uhr in der „Begegnungsstätte der Volkssolidarität"

Am Alten Forsthof 8 in Ludwigslust

Wenn nicht mehr richtig gehört oder verstanden wird, können mehrere Ursachen dafür verantwortlich sein. Eine der häufigsten Formen ist die Altersschwerhörigkeit.

Diese entwickelt sich schleichend und führt erst nach Jahren zu wahrnehmbarer Hörbeeinträchtigung. Auf allgemeine Fragen rund um das Thema Hören und Hörschädigung aber auch auf Fragen wie zum Beispiel:

Welche Hilfsmittel gibt es für hörgeschädigte Menschen?

Woher bekomme ich diese Hilfsmittel?

Was kostet das und wer übernimmt die Kosten?

Wo stelle ich welche Anträge? etc. gibt Frau Klotzbücher vom Kompetenzzentrum Schwerin (Haus der Begegnung) Antworten.

Das Informationsangebot ist kostenfrei und unabhängig.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Bei Teilnahmewunsch wird um eine Voranmeldung im Pflegestützpunkt Ludwigslust unter Telefonnummer 03871 722 5093 gebeten. (E-Mail: pflegestuetzpunkt-ludwigslust@kreis-lup.de)

Sozialberaterin Pflegeberaterin

Sylke Seehase Kerstin Ehlert

 

Pflegestützpunkt Parchim

Pflegestützpunkte laden zur Buchlesung ein zum Thema Demenz – 15.09.2017

Die Autorin Margot Unbescheid unterstützt seit nunmehr 18 Jahren ihre Mutter bei der Betreuung ihres an Alzheimer-Demenz erkrankten Vaters.

Das war für sie der Anstoß, auf Vortragsreise zu gehen. Durch eigene Betroffenheit, ein ständiges hin und her gerissen sein und dem Spagat zwischen eigener Familie, eigenen Bedürfnissen, Arbeit und Unterstützung für die pflegende Mutter, wurde sie zu einer Spezialistin im Umgang mit Demenzerkrankten. Sie weiß wovon sie spricht, denn das gewohnte Leben hat in diesem Moment ein Ende und die Familienangehörigen müssen sich für ihren Alltag einen Plan machen.

Wie es zugeht im Alltag mit Demenz, die schonungslose Realität, Episoden, teils traurig, teils erfrischend offen, das Verständigen durch Gefühle und immer wieder Ängste und eigene Zweifel, sind die Inhalte ihrer Lesung.

Die Lesung wird organisiert vom Pflegestützpunkt Parchim und findet am 15.09.2017 um 18:00 Uhr in der Stadthalle Parchim, Putlitzer Straße 56 statt. 

Um eine vorherige Anmeldung im Pflegestützpunkt wird gebeten.

      Pflegestützpunkt Parchim

      Putlitzer Straße 25

      19370 Parchim

      Tel.: 03871 722 5091

      E-Mail: pflegestuetzpunkt-parchim@kreis-lup.de

 

Margot Unbescheid liesst aus „Alzheimer. Das Erste-Hilfe-Buch“  Anlass über Alzheimer zu schreiben war für Margot Unbescheid die Erkrankung ihres Vaters vor nunmehr 15 Jahren. Seither unterstützt sie ihre Mutter bei seiner Pflege und versucht ihm so nahe wie möglich zu bleiben auf seinem  Weg aus unserer Welt hinaus.
 
 
Was tun, wenn das gewohnte Leben ein Ende hat

Publiziert am 21. November 2014 von aadmin

Wenn die Nachricht von der Alzheimer-Erkrankung eines Familienmitgliedes in den Alltag einbricht, müssen sich die Angehörigen wappnen. Denn das gewohnte Leben hat in diesem Moment ein Ende. Margot Unbescheid weiss, wovon sie spricht: in diesem neuen Leben kann man urplötzlich damit beschäftigt sein, dem eigenen Partner oder einem Elternteil das Autofahren zu verbieten oder ihn davon abzuhalten, die Sessel im Wohnzimmer oder das Wäschefach im Schrank als Toilette zu benutzen. In Ihrem Buch will sie nicht die endlosen Schrecken langjähriger Leidensgeschichten abarbeiten aber auch nichts beschönigen. Mit ihren erfrischend offenen Episoden, den Heimerfahrungen, aber auch den eigenen Zweifeln und Ängsten, bietet ihr Buch eine Hilfe für alle pflegenden Angehörigen und eine erste Hilfe für alle, die die niederschmetternde Diagnose erhalten haben und sich fragen, wie es nun weitergehen soll.

 

Pflege- und Sozialberatung auf Rädern

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Beratungsfahrzeug des Landkreises © Landkreis Ludwigslust-Parchim

Eine kompetente, neutrale und kostenlose Beratung ist jetzt nicht mehr nur an den Standorten der Pflegestützpunkte Ludwigslust und Parchim möglich: Die Pflege- und Sozialberater können jetzt dank eines Beratungsfahrzeuges mobil im gesamten Gebiet des Landkreises Ludwigslust-Parchim unterwegs sein und kommen direkt vor Ort, in die Städte und Gemeinden.

Neben umfassenden Auskünften rund um das Thema Pflege informieren die Pflege- und Sozialberater über bundes- und landesrechtliche Sozialleistungen, helfen bei der Antragstellung und koordinieren Unterstützungsangebote. Des Weiteren kann die Handhabung von Pflegehilfsmitteln im Pflegealltag vor Ort demonstriert werden.

Wenn auch Sie das Beratungsangebot in Ihrer Gemeinde, Ortsgruppe oder auf einer Veranstaltung nutzen möchten, wenden Sie sich gerne an die Pflegestützpunkte Ludwigslust oder Parchim.